Die goldenen Regeln bei der Suche nach der richtigen Kampfkunstschule

Mittlerweile gibt es eine nahezu unübersichtliche Anzahl der verschiedensten Kampfkunstschulen, die Wing Tsung in den unterschiedlichsten Schreibweisen anbieten. Eine Vielzahl von selbsternannten Meistern und Lehrern eröffnen Schulen und unterrichten dort dann das „originale und authentische“ Wing Tsung.
Aber Vorsicht: Es gibt viele Mogelpackungen und nicht überall wo Wing Tsung drauf steht, ist auch Wing Tsung enthalten.
Wir möchten allen Interessenten ein paar Tipps geben, damit sie bei der Wahl der Schule die richtige Wahl treffen können.

1. Der Stammbaum
Als erstes sollten Sie den Lehrer, Meister fragen, wo, wann und bei wem er selber gelernt hat und wer sein Si-Fu (Vater-Lehrer) ist. Hat er selber eine Ausbildung bei einem international anerkannten Meister absolviert, oder hat er sein Wissen nur von Videos?
Ein seriöser Lehrer wird Ihnen auch bereitwillig Auskunft darüber geben und wird mit Stolz und Hochachtung von seinem eigenen Lehrer sprechen und Ihnen auch gerne seine Urkunden, Dokumente und Referenzen zeigen. Bei jedem guten Bäcker oder Metzger hängt die Meisterurkunde im Geschäft und sie können davon ausgehen, dass er sein Handwerk auch gelernt hat.

Fragen Sie ihn auch wie lange er schon unterrichtet und die Kampfkunst selber betreibt. Eine Ausbildung zum Wing Tsung-Meister dauert in der World Martial Art Alliance (WMAA) mindestens 15 Jahre. Um Großmeister zu werden sind 25 Jahre nötig. Wer Ihnen verspricht, Sie innerhalb von wenigen Jahren zum Meister zu machen ist nur auf schnellen Profit aus.

Ein seriöser Großmeister kann auf jahrelange Erfahrung bauen und hat auch selber schon Meisterschüler hervorgebracht.

2. „Wer Wasser trinkt sollte an die Quelle denken“
Dieser Leitsatz ist in der Kampfkunst sehr wichtig und bedeutet, dass man, um authentisches Wing Tsung zu lernen, möglichst direkt von der Quelle (dem Großmeister) persönlich lernen sollte. Wer möchte sein Wissen schon aus dritter oder vierter Hand erlangen? Je näher sie an der Quelle sind, desto reiner und unverfälschter ist das Wissen, das sie bekommen. Um reines Wing Tsung zu lernen, sollte man es nicht mit Techniken aus anderen Stilen mixen. Wer so unterrichtet, hat meist nicht genügend Erfahrung und muss daher auf andere Techniken zurückgreifen.

3. Profi oder Amateur?
Wichtig ist auch die Frage, ob ihr Lehrer diesen Beruf professionell ausübt oder nur hobbymäßig. Eine professionell geführte Schule hat den Vorteil dass der Lehrer sich 24 Stunden mit dieser Kampfkunst beschäftigt und somit auch nur für diese Kunst lebt und arbeitet. Es gibt eine Mitgliederverwaltung und Sekretariat, ein Büro, an das Sie sich bei Fragen wenden können, und wo man sich um ihre Bedürfnisse kümmert. Sie brauchen keine Angst haben, dass die Schule über Nacht verschwindet oder nach kurzer Zeit wieder zumacht. Die Trainingszeiten und Ausbildungsmöglichkeiten sind in einer professionell geführten Schule umfangreich, das Equipment ist auf dem neuesten Stand und die Ausbilder und Lehrer sind optimal geschult. Kein Mensch würde zu einem „Arzt“ gehen, der nebenbei noch einen zweiten Beruf als Automechaniker ausübt und am Abend mal schnell seine Patienten behandelt.

4. Die Schüler sind das Spiegelbild des Lehrers
Schauen Sie sich die Leute, die in der Schule trainieren an. Wenn Sie sich schon beim ersten Eindruck unwohl fühlen, weil so „komische“ Leute trainieren, denen sie eigentlich nicht auf der Straße begegnen möchten, verlassen sie die Schule sofort wieder.
Achten sie auf die Trainingsatmosphäre und den Umgang mit den Schülern. Ist der Unterricht didaktisch aufgebaut, gibt es ein einheitliches Unterrichtsprogramm oder zeigt der Lehrer nur ein paar Tricks, um die Schüler zu beeindrucken? Wie groß sind die Unterrichtsgruppen und wie ist die Betreuung der Schüler.
Bei einer ersten Einführung sollte Ihnen das System erklärt werden und auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen werden. Lassen Sie ihr Bauchgefühl entscheiden und treten sie nur in eine Schule ein, wenn Sie sich sicher sind und gut aufgehoben fühlen.

5. Qualität hat ihren Preis
Bei der Auswahl der Schule sollten Sie nie allein auf den Preis achten. Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus und gehen Sie in eine Schule, die vielleicht etwas weiter entfernt ist, bevor sie aus Bequemlichkeit in eine Schule um die Ecke eintreten, die aber keine Qualität bietet und der Lehrer keine ausreichende Qualifikation hat.

6. Die Marke Wing Tsung®
Das Wing Tsung-System von Großmeister Dai-Sifu Reimers ist markenrechtlich geschützt und nur qualifizierte und lizenzierte Schulen dürfen dieses Markenzeichen führen. Das Unterrichtssystem der Kampfkunstschulen Dai-Sifu Reimers ist einheitlich aufgebaut und so strukturiert, dass alle Schüler das komplette Wing Tsung –System erlernen können.
Begleitend zum Unterricht gibt es Lehrmaterial wie Schülergradprogrammhefte, Poster mit den Unterrichtsformen und zwei, von Dai-Sifu Reimers, verfassten Wing Tsung- Büchern.
Überzeugen Sie sich selbst von der Qualität der Kampfkunstschulen Dai-Sifu Reimers und kommen sie zu einem unverbindlichen Probetraining vorbei.

7. Der Verband
Fragen Sie den Lehrer, ob seine Schule einem international anerkanntem Verband angehört, oder ob es sich um eine „freie“ Schule handelt. Wenn die Schule keinem Verband angehört sind ihre Urkunden und Zertifikate wertlos, da sie von keiner Institution oder Behörde anerkannt werden.
Alle Kampfkunstschulen von Dai-Sifu Reimers sind der World Martial Arts Alliance (WMAA) angeschlossen.
Die Wort- und Bildmarke „World Martial Arts Alliance“ ist markenrechtlich geschützt und dient als Qualitätssiegel, das sowohl eine hohe Qualifikation der Lehrer, als auch einen hohen Standard bei der Ausbildung der Schüler garantiert.
Die Zertifikate der WMAA sind weltweit gültig und werden von den verschiedensten Behörden anerkannt.